Quad Rennen in Österreich


Schon seit ein paar Jahren ist es mein Traum, an einem Rennen mit Quads teilzunehmen. Ich besitze ein ATV Quad und hüte es wie meinen eigenen Augapfel. Angefangen mit dem Fahren habe ich vor fast 4 Jahren. Nach meinem Studium konnte ich mir dieses faszinierende Fahrzeug endlich leisten. Ich fahre momentan damit aber eher durch die Stadt als Offroad. Zur Arbeit, zu Terminen, zu Veranstaltungen. Natürlich kann man das Verhalten im Stadtverkehr nicht mit dem auf Gelände vergleichen. Deshalb war ich auf der Suche nach einem geeigneten Rennen. Und in diesem Jahr war es soweit. Ein Bekannter von mir rief mich eines Tages an und erzählte, dass in seinem Nachbarort Greinbach ein Rennen stattfindet. Österreich klingt gut, dachte ich. Und da ich ihn sowieso mal wieder besuchen wollte, nahm ich diese Gelegenheit war.


Er hatte ein paar Freunde, die einen richtigen Club gegründet haben, wo sich alles nur um Quads dreht. Diese nahmen mich kurzerhand mit auf und schrieben mich für das Rennen ein. In einer Woche sollte es losgehen. Großartig vorbereitet habe ich mich nicht. Ich bin schon auf Offroadgelände gefahren, aber nicht oft. Ich hoffe, dass mir das nicht zum Nachteil wird. Die Woche verging schnell und eh ich mich versah, war ich in Greinbach angekommen. Die Fahrt dorthin war entspannt, immerhin konnte ich auf der Autobahn dank eines kleinen Tunings 110 km/h fahren. Wir fuhren nach kurzer Begrüßung sofort zum Veranstaltungsort. Die Stimmung war gut, alle waren optimistisch. Das Wetter war in Ordnung, es war mild und bewölkt. Nach kurzer Einweisung an der Anmeldung und knappen Gesprächen mit meinen Teamkollegen sollte es auch schon losgehen. Ich war mit allem ausgerüstet, hatte meine Startnummer auf der Brust. Ich fuhr mit 6 Kollegen an die Startlinie und nach einem lauten Knall ging die Sause los.


Das Gelände war trocken, der Sand ziemlich weich. Ich fuhr im Vergleich zu den anderen extrem langsam, lag dadurch weit hinten. Dabei wollte ich die erste Runde nutzen, um mich gemütlich mit der Strecke vertraut zu machen. Doch in den nachfolgenden 6 Runden konnte ich nicht mehr aufholen. Es war mir doch zum Nachteil geworden, dass ich nicht regelmäßig auf dem Offroadgelände geübt habe. Letzter Platz und eine hässliche Urkunde waren das Resümee meines ersten Rennens. Doch lasse ich mich nicht entmutigen, im Gegenteil. Das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde künftig einfach mehr im Gelände üben. Dann stehe ich im nächsten Jahr locker auf dem Podest.


Autor: Andreas K./ Neuried



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