Familienausflug mit dem Quad


Vor ein paar Wochen machte meine Frau einen sehr interessanten Vorschlag: ein Ausflug mit dem Quad am Wochenende. Tolle Idee, dachte ich. Unsere ganze Familie ist begeistert von den Fahrzeugen. Wir selber besitzen zwei Quads, für mich und meine Frau. Vor einem Jahr haben wir unseren Kindern ebenfalls einen Quad geschenkt. Sie haben sich tierisch gefreut und wollten noch an Heiligabend damit losfahren. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich gar nicht wusste, dass es Kinderquads gibt. Ich habe im Internet recherchiert und kein Quad Portal ausgelassen, um Informationen darüber zu finden.


Ein befreundetes Paar von uns hat uns auf einen Laden in der Nähe hingewiesen, wo wir die Quads dann auch bekommen haben. Allerdings gibt es bei den Kinderquads einen Nachteil. Man kann mit ihnen nämlich nicht auf offener Strecke fahren. Natürlich logisch, immerhin dürfen Schulkinder nicht im Straßenverkehr fahren. Also haben wir beschlossen, den Ausflug ohne die Kinder zu machen. Ihre Großeltern erklärten sich bereit, auf sie aufzupassen. Die Kinder waren zwar nicht begeistert, aber wir versprachen, dafür einen Tag ins Gelände zu fahren, damit sie sich mit ihren Quads austoben können. Es sollte in die Natur gehen, weit weg von unserem Zuhause. Nun ja, nicht allzu weit, immerhin hatten wir nur zwei Tage, die wir wegbleiben durften. Wir haben nicht viel eingepackt bis auf ein paar Sachen, Zelt und Schlafsäcke. Was wir an Essen und Trinken benötigten, konnten wir auch unterwegs kaufen. .


Wir fuhren Freitagnachmittag los und kamen gegen Abend an unser Ziel. Unser Platz für die nächsten Tage war Waidring. Eine idyllische Gegend und vor allem mit dem Quad gut zu erreichen. Wir schlugen unsere Zelte auf und gingen ein bisschen spazieren. Das Wetter war herrlich und die Ruhe einfach ein Genuss. Die kommenden zwei Tage haben wir hauptsächlich mit Faulenzen und Baden verbracht, immerhin meinte der Wettergott es gut mit uns. Bis zur Abreise am Sonntagnachmittag. Kaum waren wir über die österreichische Grenze hinüber, fing es aus Strömen an zu regnen und wir wurden extrem nass. Wir hielten an einer Tankstelle in unmittelbarer Nähe, in der Hoffnung, dass er Schauer schnell vorüberzieht. Nach ca. einer halben Stunden Wartezeit konnte es dann feuchtfröhlich weitergehen. Zuhause angekommen, lachten uns unsere Kinder aus und meinten, sie seien doch froh, nicht mitgekommen zu sein. Verübeln konnte ich es ihnen nicht.


Autor: Mark L./ Dürmbach



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