Mit dem Jeep auf der Suche nach Ubar
Schon von Kindertagen an faszinierte mich die arabische Welt. Also machte ich mich letztes Jahr auf die Suche nach Ubar. Mit Jeeps durch das leere Viertel Arabiens und quer durch die Dünen. ATV Offroad durfte ich ja schon auf abgesteckten Geländen in Deutschland fahren, aber das Gefühl der Freiheit kam hier nie auf. Arabische Dünenlandschaften hingegen lassen es zu, sich einfach mal alleine zu fühlen und die unendliche Freiheit zu genießen. Mitten in einer der größten Sandwüsten dieser Welt bei 44 Grad, alleine mit seinem Allradfahrzeug, ein Traum für jeden Mann.
Wo einst Kamelkarawanen entlangzogen, bietet sich mir die Möglichkeit mit hoher Geschwindigkeit meinen persönlichen Traum zu verwirklichen. Die legendäre Oase Ubar, faszinierte mich schon als Kind und heute komme ich mit meinem Landrover dem Ganzen ziemlich nahe. Die Stadt die einst hier stand, ging unter und doch hat dieser Ort für mich etwas Magisches. In Muscat beschloss ich, mir dann doch ein wenig Luxus zu gönnen und ich checkte für eine Nacht im Hotel ein und gönnte mir eine ausgiebige Dusche. Dann ging es weiter durch Omar bis zur Hafenstadt Khor Rori, wo mich die historischen Segelboote faszinierten und doch zog es mich dann sofort ins Quara-Gebirge und wieder weg vom Asphalt. Weihrauchbäumchen und einige Akazien waren so gut wie das einzige Grün, was ich auf meiner Fahrt zu sehen bekommen habe.
Der Ozean aus Sand nahm mich gefangen und ich bahnte mir meinen Weg durch die Dünen und zum Teil fiel es mir schwer, wieder in Richtung der Ansiedlungen zu fahren, denn diese unendlich scheinende Ruhe und das Gefühl nur auf sich gestellt zu sein, ließen mich einfach nicht los. Natürlich hatte ich auch zwei Pannen, einmal war es ein Reifen, der gewechselt werden musste und einmal drohte mein Gefährt zu überhitzen. Mein nächstes Ziel ist natürlich, eine Rallye durch die Wüste und mit Gleichgesinnten starten.
Autor: Marko M./ Braunschweig