7 Tage Mountainbike durch die Dolomiten


Dieses Jahr habe ich mir meinen Traum erfüllt: Ich schnappte mir mein Fahrrad und dann ging es mit dem Zug in die Dolomiten. Die Planung von MTB Touren war noch nie meine Stärke, aber diesesmal ist es mir recht gut gelungen. Begonnen habe ich meine Tour dann in Niederdorf/Toblach und ich genoss die wunderschöne Landschaft des Silvestertals und machte Rast auf der gleichnamigen Alm. Da mein Ehrgeiz geweckt war, ging es hoch zum Gipfel des Markinkeles und erst dann weiter nach Sillian, wo ein schönes Hotelzimmer schon auf mich wartete.


Am nächsten Tag war mein Ziel S. Stefano di Cadore. An der Grenze zu Kärnten entlang fuhr ich über die Almstraße und natürlich fand ich eine Porzehütte zum Rasten und stärkte mich erst einmal. Das war auch nötig, denn anschließend ging es über den Kamm zum italienischen Hochtal Val Visdende. In S. Stefano die Cadore hieß es dann erst einmal Zimmersuche, denn leider hab ich die Buchung eines Zimmers verbummelt und so übernachtete ich letztlich privat bei einem Bauern, der sich hilfsbereit zeigte und wohl ein bisschen Mitleid mit mir hatte, weil er Mountainbiker für sonderbar hielt.


Dann ging es weiter nach Sexten über abgelegene Almwege. So konnte ich sehr viel Ruhe tanken. Da mich bei Ankunft in Sexten das Sextental mit seiner Schönheit überrumpelte, beschloss ich am nächsten Tag eine Erkundungstour durch das Sextental einzuschieben und hier einen Tag zusätzlich zu bleiben, bevor ich mich auf den Weg nach Cortina d'Ampezzo machte. Die Strecke von Sexten nach Cortina d'Ampezzo ist eher gemütlich und eine willkommene Abwechslung zu den letzten Tagen. Da Cortina d'Ampezzo mich an meine Kindheit erinnerte, beschloss ich hier ein paar Tage Erholungsurlaub anzuhängen. Drei Tage später machte ich mich dann an die letzte Tagesstrecke zurück nach Niederdorf. Über die alte Militärstraße auf die Hochalm der Plätzlewiese, wo sich ein atemberaubender Blick auf die Bergkette auftat und den letzten Tag meiner Tour krönte.


Autor: Tom B./ Freiburg



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